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Schwarz, Rot, Gold

Zaluskowski Uwe Friedrichsen
Hobel Siegfried W. Kernen
Globig Edgar Bessen
Doellke Georg Meyer-Goll
Frau Zaluskowski Witta Pohl
   
Idee und Produktion Dieter Meichsner
Folgen 18
Staffeln 8
Auftraggeber Norddeutscher Rundfunk

Infos zur Reihe

In den insgesamt 18 Folgen dieser Krimireihe geht es um den Zollfahnder Zaluskowski (siehe Bild) und seine Kollegen, die in Hamburg und Umgebung verschiedenen Wirtschaftsverbrechen auf der Spur sind.

Episodenliste
Einzelheiten zur jeweiligen Episode bei Anklicken der Folgennummer

 

Nr. Titel Erstaus-
strahlung
Buch Regie

Schwarz Rot Gold

1 Unser Land 12.05.1982 Dieter Meichsner Dieter Wedel
2 Alles in Butter 03.11.1982 Dieter Meichsner Dieter Wedel
3 Kaltes Fleisch 01.12.1982 Dieter Meichsner Marco Serafini
4 Blauer Dunst 28.11.1984 Dieter Meichsner Theo Mezger
5 Um Knopf und Kragen 23.12.1984 Dieter Meichsner Marco Serafini
6 Nicht schießen! 27.03.1985 Dieter Meichsner Dieter Wedel
7 Schwarzer Kaffee 20.01.1988 Dieter Meichsner Theo Mezger
8 Zucker Zucker 03.02.1988 Dieter Meichsner Marco Serafini
9 Wiener Blut 04.02.1990 Dieter Meichsner Pete Ariel
10 Hammelsprung 22.08.1990 Dieter Meichsner Theo Mezger
11 Schmutziges Gold 18.09.1991 Dieter Meichsner Theo Mezger
12 Stoff 09.11.1991 Dieter Meichsner Theo Mezger
13 Made in Germany 01.09.1993 Dieter Meichsner Theo Mezger
14 Der Rubel rollt 14.02.1993 Dieter Meichsner Theo Mezger
15 Mafia Polska 25.12.1993 Dieter Meichsner Theo Mezger
16 Mission in Hongkong 23.11.1994 Dieter Meichsner Theo Mezger
17 Geld stinkt 15.03.1995 Dieter Meichsner Theo Mezger
18 Im Sumpf 17.07.1996 Dieter Meichsner Theo Mezger

 

Episodenführer

Schwarz Rot Gold (1): Unser Land
Erstausstrahlung: 12.05.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Dieter Wedel, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke), Peter Fitz (Schmidt), Susanne Uhlen (Gaby), Hans Häckermann (Thiele), Katharina Matz (Frau Thiele)
u.a.
Herr Schmidt plant eine groß angelegte Steuerhinterziehung. Hochbesteuerte Mineralöle werden aus den Herstellungsbetrieben zunächst in so genannte Steuerlager gebracht. Dort lagern sie steuerfrei. Erst wenn sie im Inland verkauft werden, entsteht Mineralölsteuer. Bei Benzin betrug sie seinerzeit mehr als fünfzig Pfennig. Diese Steuer muss der Verkäufer aber erst nach etwa zweieinhalb Monaten entrichten. Herr Schmidt will dieser Zahlung entgehen, indem er kurz vor Fälligkeitstermin unauffällig in die Schweiz verschwindet. Seine Freundin Gaby hilft ihm und kassiert dafür 100.000 DM. Inspektor Doellke, frisch vom Lehrgang bei der Hamburger Zollfahndung, schöpft Verdacht, als er an der Tankstelle der Hamburger Firma Thiele sehr günstige Mineralölpreise bemerkt. Sein Verdacht verstärkt sich, als er sich erinnert, dass die Firma nach der Ölkrise 1973 kurz davor stand zu schließen. Doellke berichtet seinem Vorgesetzten Zaluskowski von weiteren Ungereimtheiten. So ist die Lieferfirma des Benzins eine "Termoil" in Liechtenstein, Zahlungen gehen an die "Minex" in Zürich und zwischengeschaltet in Hamburg ist eine "Hansa-Öl". Die beiden Zollfahnder werden aktiv... (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (2): Alles in Butter
Erstausstrahlung: 03.11.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Lajos Koltai, Regie: Dieter Wedel, Darsteller:
Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke), Udo Thomer (Professor), Hannelore Elsner (Birgit), Witta Pohl (Frau Zaluskowski), Ulrich Wildgruber (Richter) Werner Schuchow (Staack), Gerd Böckmann (Lohse jr.), Heinz Moog (Lohse sr.)
Die Butterschmelze von Lohse sen. steht vor der Pleite. Arbeitsplätze und auch der gute Name des Unternehmens sind gefährdet. Lohse jun. hat den rettenden Einfall: Die Butterschmelze verschmilzt Butter, die im Rahmen der Entwicklungshilfe an die Dritte Welt verschenkt wird, zu reinem Butteröl. Lohse jun. entwickelt nun mit zwei Mitarbeitern ein Verfahren, der Butter Palmfett beizumischen, ohne dass dieser Betrug bei Kontrollproben festgestellt werden kann. Die so eingesparte Butter wird in der Ladenkette von Lohse sen. gewinnbringend verkauft. Innerhalb von drei Jahren floriert die Firma wieder. Allerdings bekommt die Zollfahndung einen Tipp von der Konkurrenz - die Lohses unterbieten jeden vernünftigen Preis. Die Zollfahnder Zaluskowski und Hobel stehen vor einem Fall, der nicht nur herkömmlichen kriminalistischen Spürsinn erfordert, sondern auch die Kenntnis der EG-Wirtschaftsgesetzgebung. (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (3): Kaltes Fleisch
Erstausstrahlung: 01.12.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Marco Serafini, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke)
Über den Inhalt liegen bisher keine Informationen vor.

Schwarz Rot Gold (4): Blauer Dunst
Erstausstrahlung: 28.11.1984, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Udo Thomer (Müller), Edgar Bessen (Globig), Ada Tait Tursan (Renata), Til Erwig (Leussing), Christiane Krüger (Hede Leussing), Renzo Martini (Leone), Luigi Tortora (Da Sisti), Hans-Günther Martens (Vorsteher Breuer), Friedrich Schütter (Bloehmer), Klaus Höhne (Trampe)
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung ist diesmal auf der Spur von Schmugglern, die mit dem "blauen Dunst" ihre Millionen machen. Die Gangster haben einen komplizierten, verwirrenden Transportweg aufgebaut, den die Hamburger Zollfahnder erst mit Hilfe der italienischen Kollegen von der Guardia di Finanza enträtseln können. Dass Zaluskowski beinahe zu nicht ganz "astreinen" Mitteln greifen muss, um den Boss der Zigarettenschmuggler zuletzt doch zu stellen, ist - angesichts der strengen deutschen Rechtsregeln, an die er gebunden ist - unvermeidbar. Und das bringt ihn ziemlich in die Bredouille. Die Italiener dagegen gehen mit dieser internationalen Zigarettenmafia weniger vornehm um - letztlich auch im Interesse von Zaluskowski. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (5): Um Knopf und Kragen
Erstausstrahlung: 23.12.1984, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Marco Serafini, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Helmut Zierl (Grosser), Georg Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen (Globig), Eckhard Block (Bräunig), Hans Günter Martens (Vorsteher), Barbara Rütting (Frau Lövenich), Willy Semmelrogge (Lämmert)
Diesmal muss sich Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung, assistiert von einem mäßig gereiften Inspektor Grosser, der an den Frauen immer noch so viel Gefallen findet wie an seinem Beruf, mit einem besonders heiklen Fall von Wirtschaftskriminalität befassen. Dass es für Zaluskowski um Kopf und Kragen gehen könnte, ahnt er noch nicht, als er auf eine Merkwürdigkeit stößt: Das seltsam fremdländische Schriftzeichen auf einem Textilkarton wäre nicht sonderlich bemerkenswert, stammte es nicht direkt aus Ostasien, und würde sich jedoch auf einem Karton aus einer volkseigenen Hemdenfabrik aus der Oberlausitz befinden. Gemäß dem Welttextilabkommen unterliegen die Einfuhren aus Billigländern Mengenbeschränkungen, um die heimische Textilindustrie vor Wettbewerbsverzerrungen zu schützen. Dass findige Köpfe versuchen, die komplizierte Gesetzgebung auszunutzen und mit ausgeklügelten Tricks billige Ware über die zugelassenen Quoten hinaus in Deutschland einzuschmuggeln, liegt wiederum nahe. Durch einen kleinen Umweg über die DDR könnte ein cleverer Importeur zusätzlich die Vorteile des innerdeutschen Handels nutzen. - Ein heißes Eisen für Zaluskowski... Darf Zaluskowski sich einer Verdächtigten, der sympathischen Textilhändlerin Frau Lövenich, anvertrauen? Wer hat wirklich den Großbetrug eingefädelt? Das internationale Netz ist weit gespannt, denn die Aussicht auf Profit kennt keine, nicht einmal weltanschauliche, Grenzen. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (6): Nicht schießen!
Erstausstrahlung: 27.03.1985, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Dieter Wedel, Darsteller:
Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried W. Kernen (Hobel), George Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen (Globig), Joachirn Bissmeier (Jäger), Peter Fitz (Schmidt), Witta Pohl (Frau Zaluskowski)
Im Mittelpunkt steht der unscheinbare Herr Jäger - in seiner Hamburger Heimat, wo er einen feudalen Landsitz unterhält, ein hochgeachteter, weil spendenfreudiger Bürger. Dass er nebenbei Wohnsitze in Zürich, an der Côte d'Azur, aber auch in Prag unterhält, verwundert nicht - seine weltweiten Geschäftsbeziehungen verlangen Flexibilität. Was seine ahnungslosen Mitbürger nicht wissen: Jäger ist einer der Branchenführer im internationalen Transfer westlicher Hochtechnologie in den Ostblock. Und sein Geschäftszweig blüht. In Deutschland hat Jäger nicht viel zu befürchten. Zwar ist er dann und wann überführt worden, gegen das Außenhandelsgesetz verstoßen zu haben, und er musste ein paar lästige Ordnungsstrafen zahlen - aber das gehört zum Geschäftsrisiko. In den USA allerdings ist kürzlich seine "Einkaufsorganisation" aufgeflogen. Dort steht Jäger unter Anklage, und seine Helfershelfer sitzen hinter Gittern. Pech für ihn. Denn ausgerechnet jetzt bekunden seine sowjetischen Geschäftspartner dringendst Interesse an einem hochsensiblen Computersystem: Dynamic, hergestellt von der Firma Dynamatic in Kalifornien. Jäger könnte - wieder einmal - viele Millionen Dollar verdienen. Aber kann er es wagen, diesen Super-Coup zu starten, obwohl er sich längst im Fadenkreuz der Zollfahnder aller Staaten der westlichen Welt befindet? Die Chance, dass ihn diesmal die internationale "Task Force" - zu der auch Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung gehört - zur Strecke bringt, steht gut. Doch Jäger ist sicherlich der gerissenste Wirtschaftsstraftäter, mit dem es Zaluskowski je zu tun hatte. Dabei ist Zaluskowskis Start in diesem Fall gar nicht besonders gut. Ein Revolverschuss hätte ihn beinahe das Leben gekostet. Pech für Jäger, dass ein angeschlagener Zaluskowski besonders bissig ist. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (7): Schwarzer Kaffee
Erstausstrahlung: 20.01.1988, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), George Meyer-Goll (Doellke), Peter Ehrlich (Bissinger), Peter Pasetti (Gröthemeyer), Udo Thomer (Müller)
Im fernen Brasilien wird ein Mann erschossen. Er hat etwas mit Kaffee zu tun gehabt. Als Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung zum ersten Mal mit dem Fall "Kaffee" befasst wird, ahnt er nicht, dass dieser anonyme Tote ihm viel, viel später die einzige Chance geben wird, eine Frau davon zu überzeugen, ihren Ex-Mann ans Messer zu liefern: Einen seriösen Geschäftsmann, der durch illegalen Handel mit Kaffee reich geworden ist und der sich einen Dreck darum kümmert, ob in Südamerika ein Mensch stirbt oder nicht. Natürlich erkennt auch Zaluskowski nicht auf den ersten Blick, ob ein Kaffeeröster "sauber" ist oder nicht. Sowohl Herr Bissinger als auch Herr Gröthemeyer beteuern, dass sie nur legale Geschäfte machen - innerhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Abkommens, das die Preise und Mengen festlegt, damit die unterentwickelten Länder nicht ruiniert werden. Einfuhren außerhalb dieser festgesetzten Quoten, die dann den großen Profit bringen - wer würde so was schon zugeben; selbst Bissinger tut das nicht. Obwohl er das Kaffeeabkommen als marktwirtschaftlich abträglich einstuft. Bisher ist dieser Bissinger in ähnlichen Fällen mit läppischen Bußgeldern von 300.000 DM weggekommen. Schließlich bezahlt er die besten Anwälte. Und der Kollege Müller, der Kaffee-Experte bei der Zollfahndung, hatte dies ja auch jedes Mal als Erfolg verbuchen können. Zaluskowski aber macht dieses Spiel des kleinen Erfolges nicht mehr mit. Die ewigen Bußgelder stopfen zwar auch das Loch in der Staatskasse, aber irgendwann muss Schluss sein - besonders dann, wenn noch ein Hintermann zu vermuten ist. Zaluskowski kriegt fast Krach mit seinen Kollegen und seinem Vorsteher, als er - hanseatisch stur - sein Ziel verfolgt: Bissinger diesmal nicht mit einem Bußgeld - und sei das noch so hoch - davonkommen zu lassen. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (8): Zucker Zucker
Erstausstrahlung: 03.02.1988, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Marco Serafini, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Edgar Bessen (Globig), George Meyer-Goll (Doellke), Helmut Zierl (Grosser), Udo Thomer (Müller), Witta Pohl (Frau Zaluskowski), Ivan Desny (Isaew)
Ausgerechnet Frau Zaluskowski ist schuld, dass ihr Mann diesmal in einen Fall schliddert, der zunächst ganz harmlos aussieht. Ihr war bei einer sonntäglichen Autofahrt durchs menschenleere Lagerhallengebiet aufgefallen, dass da ein feiner Herr, dessen teurer Wagen auch noch provozierend vor der offenen Halle stand, selbst per Gabelstapler "Güter" hin und her transportierte - ein sehr suspektes Bild, zumindest für die unvoreingenommene Frau Zaluskowski. Fortan wird sie wieder einmal ihren Mann kaum noch zu Gesicht bekommen, denn der Fall wird ihn, wie immer, ganz auffressen. Dabei geht es nur um Honig. Handfeste Geschäftsinteressen knallharter Panscher sorgen aber dafür, dass der Fall für Zaluskowski und seine Mannschaft der Hamburger Zollfahndung ganz und gar kein Zuckerschlecken wird. Invertzuckercreme ist die Basis ihres exquisiten Honigs, bei dem die zugegebenen Pollen zwar unverdorbene Natur signalisieren, bei dessen Ansicht aber jede Biene sofort nach dem Staatsanwalt rufen würde. Dass mit diesem Kunsthonig mehr als eine "goldene Nase" zu verdienen ist, haben offenbar nicht nur clevere hanseatische Geschäftsleute gemerkt. Fast scheint es, als ob eine staatlich gelenkte Handelsgesellschaft sich nicht zu schade war, sich am kapitalistischen Geschäft zu beteiligen. Herr Isaew von der sowjetischen Handelsgesellschaft schafft es zumindest, den abgebrühten und in unterschiedlichen Fällen bewährten Amtmann Zaluskowski mächtig ins Straucheln zu bringen - und sei es auch nur, weil Zaluskowski es nicht schafft, die obligatorischen Wodkas abzulehnen. Trotz der Gefahr politischer Verwicklungen und des sanften Druckes durch seinen Vorsteher, der um delikate Behandlung im Honig-Fall bittet - Zaluskowski übersteht Isaews Wodka und die Anfechtungen der Entspannung. Zumal sich herausstellt, dass die "Sowjets" selbst großes Interesse an der Aufklärung der Honigpanscherei haben. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (9): Wiener Blut
Erstausstrahlung: 04.02.1990, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Pete Ariel, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), George Meyer-Goll (Doellke), Erwin Steinhauer (Herczik), Mechthild Reinders (Ulla Narazani), Ramin Yazdani (Sohn Narazani), Charles Campbell (US-Fahnder Jim)
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung stößt durch einen läppischen Zufall auf einen persischen Händler, der - von Hamburg aus - durch ein über Europa ausgebreitetes Netz von Filialen den Iran mit Kriegsgerät zu versorgen scheint. Zunächst muss Zaluskowski nach Wien, wo Partner von Narazani, dem persischen "Händler", sich erfolgreich gegen jegliche Art von Ermittlung wehren. Sie müssen auch nicht aussagen, denn Zaluskowski ist ein Ausländer, zudem noch ein "Piefke", der hier nichts zu bestellen hat. Auch bei seinem Wiener Kollegen Herczik kommt Zaluskowskis spröder norddeutscher Charme überhaupt nicht an. Zaluskowski hat also erst mal mehr Ärger mit seinen amtlichen Helfern, als mit den mutmaßlichen Gangstern. Doch vielleicht sind Schmäh und Zerstreutheit des Kollegen Herczik auch nur Tarnung? Große Hilfe erfährt Zaluskowski durch Jim, seinen schwarzen Freund und Kollegen vom US-Custom, mit dem er schon früher (in der Episode: Nicht schießen!) erfolgreich zusammengearbeitet hat. Das Finale ist überraschend. Zaluskowski und Jim ermöglichen der Royal Navy den großen Coup. Die Navy kann vor der heimatlichen englischen Küste ein Schmuggelschiff mit Waffen für die IRA aufbringen. Dank Zaluskowskis Ermittlungen im Dschungel der freundlichen kaiserlichen und königlichen Metropole! (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (10): Hammelsprung
Erstausstrahlung: 22.08.1990, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Edgar Bessen (Globig), Siegfried Kernen (Hobel), George Meyer-Goll (Doellke), Henning Schlüter (Prof. Brunner)
Amtmann Zaluskowskis Kollege Globig kommt aus dem Staunen nicht heraus: Vor seinen Augen werden täglich Unmengen von italienischem Schafskäse verladen. Gibt es überhaupt so viele Schafe in Italien? Aus seiner Beobachtung heraus entsteht einer der spannendsten Fälle, die Zaluskowski und seine Kollegen in letzter Zeit zu bearbeiten hatten. Zaluskowski und Globig müssen nach Sardinien reisen, das sie bisher nur aus Mafia-Filmen kennen. Die Wirklichkeit, die sie vorfinden, ist erschütternd. Sie stoßen auf eine Gruppe Käsehändler, die auf abgefeimte Weise eine EG-Verordnung nutzen, um Millionen-Beträge an Subventionen zu erschwindeln. Zaluskowski wird mit einer der ärmsten Regionen Europas konfrontiert, die durch die EG-Verordnung eigentlich gestützt werden sollte. Mit Hilfe der italienischen Kollegen von der Guardia di Finanza entdecken die beiden Hamburger Zöllner, dass ausgerechnet deutsches Milchpulver die Unmengen von Schafskäse ermöglicht. Globigs ursprünglicher Verdacht scheint sich zu bestätigen. Paradoxerweise besteht aber der Leiter des Forschungsamtes für Molkereiprodukte in Kassel, Professor Brunner, auf seiner Analyse, wonach die ihm vorgelegten Proben aus reiner Schafsmilch bestehen. So müssen Zaluskowski und seine Kollegen diesmal an zwei Fronten kämpfen. Einmal haben sie es mit italienischen und schweizer Geschäftsleuten zu tun, die sich bestens mit der EG-Gesetzgebung auskennen. Andererseits verzweifeln sie an einem selbstgerechten Wissenschaftler, der sich auch durch Fakten nicht überzeugen lassen will. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (11): Schmutziges Gold
Erstausstrahlung: 18.09.1991, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Edgar Bessen (Globig), Siegfried Kernen (Hobel), Hans-Günter Martens (Vorsteher), George Meyer-Goll (Doellke), Hannelore Elsner (Chrissy)
Zollamtsrat Zaluskowski glaubt zunächst an einen Bagatellfall, als seine Kollegen den Rentner Schobert auf einer Helgoland-Butterfahrt beim Schmuggeln einiger Goldbarren erwischen. Schobert sagt jedoch aus, er sei vom Antiquitätenhändler Justus Hinrichsen und seiner Schwester Chrissy beauftragt worden. Zaluskowski ermittelt, dass der Rentner Schobert ein Mitglied eines raffiniert aufgebauten Goldhändler-Ringes ist. Hinrichsen "bezieht" Gold über die Schweiz oder Helgoland zollfrei und ohne Umsatzsteuer, schmilzt es in seinen Geschäften zusammen und verkauft es in der "Gold-Stadt" Pforzheim zuzüglich 14% Umsatzsteuer weiter. Während seinen Ermittlungen in Baden-Baden entdeckt Zaluskowski, dass Justus Hinrichsen nicht alleine handelt, es handelt sich bei diesem Geschäft um Millionenbeträge.

Schwarz Rot Gold (12): Stoff
Erstausstrahlung: 09.11.1991, Buch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Georg Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen (Globig), Ulrich Wiggers (Betz), Charles Campbell (Jim), Jan Fedder (Wilfried), Klaus Naeve (Hölzer)
Zollfahnder Zaluskowski und sein junger Kollege Hauptkommissar Betz arbeiten in der GER, der gemeinsamen Rauschgiftermittlungsgruppe der Zollfahndung und Kripo, zusammen. Sie erhalten einen Hinweis auf einen bevorstehenden Rauschgifttransport: Ein LKW ist in Istanbul gestartet und soll mit einer Ladung Südfrüchte nach Deutschland fahren. Ein türkischer Kollege hat festgestellt, dass der LKW Heroin enthält, und ein Foto eines blonden Deutschen gemacht. Zaluskowski fahndet nach der Identität des Deutschen mit Decknamen Kasten und bereitet sich auf die Ankunft des LKW vor. Bei der Durchsuchung des LKW findet sich kein Heroin. Öner wird durch die misslungene Aktion enttarnt und ermordet. Zaluskowski und Betz suchen weiter nach den Rauschgifthändlern und den Transportwegen des Heroins nach Deutschland. Eine Information weist auf den Fischmarkt und den Flughafen Fuhlsbüttel. Schließlich gelingt es der GER, das Rauschgift zu beschlagnahmen. (Quelle: tvtv.de)

Schwarz Rot Gold (13): Mady in Germany
Erst ausstrahlung: 01.09.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Frank A. Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), George Meyer-Goll (Doellke), Siegfried W. Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Rolf Becker (Dr. Dr. h.c. Funkel), Kahtrin Schaake (Frau Dr. Müller), Hans Günter Martens (Vorsteher), Charles Campbell (Jim) u.a.
Zollamtsrat Zaluskowski, erfahren im Umgang mit Kleinkriminellen und internationalen Supergangstern, trifft in 'Made in Germany' auf einen Gegner, der alle bisherigen Wirtschaftstäter an Format weit übertrifft: Dr. Dr. h. c. Funkel ist der Repräsentant der deutschen Industrie, weltweit hoch geachtet, moralisch unangreifbar und dabei auch noch finanziell erfolgreich. Dr. Dr. h. c. Funkel ist Vorstandsvorsitzender eines deutschen Konzerns mit weltweiten Verflechtungen. Und ausgerechnet Funkels Unternehmen soll gegen das Ausfuhrhandelsgesetz der Bundesrepublik Deutschland verstoßen haben, indem es das Ausfuhrverbot für bestimmte Produkte umgangen hat. Es ist ein langer Weg, der viele Tricks, sensibles Einfühlungsvermögen und gründliche Recherchen verlangt, bevor Zaluskowski dann endlich dem Industrieboss persönlich gegenübersteht: der kleine hanseatische Zollbeamte und der Superboss aus der Industrie - David gegen Goliath! Und Zaluskowski kann Funkel tatsächlich beweisen, dass er von Anfang an gewusst hat, dass seine Exporterzeugnisse zwar auch für zivile Zwecke zu nutzen sind, doch anderswo - sinnvoll neu zusammengefügt - sich sehr wohl in Kriegsgerät verwandeln lassen: beispielsweise in Atombomben und Kampfgasgranaten... (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (14): Der Rubel rollt
Erstausstrahlung: 14.02.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), George Meyer-Goll (Doelke), Siegfried W. Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Dietmar Huhn (Safert), Klaus Spürkel (Haider) u.v.a.
Zaluskowski ermittelt als Leiter der Prüfungsgruppe Transferrubel in Ost-Berlin gegen dubiose Exportgeschäfte, an der eine ungarische Mineralölfirma, die IFA-Chemie, Leuna, und eine westdeutsche Gesellschaft beteiligt sind. Seit Sommer 1990 können im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion bei Exportgeschäften mit Ex-Ostblockstaaten nahezu wertlose Rubel in Westmark umgetauscht werden. Scheinbar legal haben sich clevere Geschäftemacher mit Hilfe obrigkeitstreuer DDR-Ökonomen bereichert. (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (15): Mafia Polska
Erstausstrahlung: 25.12.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Frank A. Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), George Meyer-Goll (Doellke), Siegfried W. Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Petra Zieser (Frau Wehfarth), Hans-Günther Martens (Vorsteher), Phuc Vinh Phan (Phu), Nqa Nquyen Tuyer (Frau Khiem), Jiri Zacek (Franczek), Gernot Duda (Cierpinski), Erwin Steinhauer (Herczik) u.v.a.
Zuerst sind es Vietnamesen, die Zaluskowski und seinen Kollegen von der Hamburger Zollfahndung ins Visier geraten. Sie schmuggeln Zigaretten - und haben Angst. Angst vor den Hintermännern, der polnischen Mafia, die mit allem handelt: geklauten Autos, Kunstgegenständen, Zigaretten.
An der polnischen Grenze enthält der verdächtige Lieferwagen, den Zaluskowski observieren lässt, diesmal aber keine Zigaretten, sondern Getreide. Dass dies dann doch keine falsche Spur ist und Zaluskowski in Zusammenarbeit mit dem Kollegen Betz von der Kripo dahinter den polnischen Obermafioso entdeckt, ist einerseits Glück, aber andererseits auch Instinkt des routinierten Profis. Wie aber den polnischen Supergangster stellen? In Deutschland kann Zaluskowski nur einige kleine Fische der 'Mafia Polska' entlarven. Erst in Zusammenarbeit mit den Wiener Zöllnern gelingt es, näher an die Elite der polnischen Mafiagangster heranzukommen. (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (16): Mission in Hongkong
Erstausstrahlung: 23.11.1994, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Frank A. Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried W. Kernen (Hobel), Klaus Spürkel (Gauder), George Meyer-Goll (Doellke), Christa Berndl (Frau Sönke), Wolf-Dietrich Berg (Landers), Chris Burton (Piercy), Olivier Pacalin (Pouget), Ly Schröter (Lan)
Diesmal beweist Zaluskowski seine Fähigkeiten auf fremdem Terrain. Die Ermittlungen führen ihn nach Hongkong. Zufällig hat Kollege Doellke entdeckt, dass ein deutscher Importeur dabei ist, die europäische Konkurrenz mit illegal importierten Video-Kassetten aus Asien endgültig aus dem Markt zu verdrängen. Auch Brüssel ist auf diese Machenschaften schon aufmerksam geworden - und fordert Zalu für eine EU-Kommission an. Zusammen mit seinen weltgewandten europäischen Kollegen reist Zalu nach Hongkong und Macao. Wer sind die Geschäftspartner des dubiosen Importeurs? Mit welchen Tricks arbeiten sie? Doch gegen die asiatische Mauer des Schweigens kommt auch Zaluskowski anfangs nicht an.
Seine EU-Kollegen haben schon aufgegeben, aber Zaluskowski unternimmt noch einen letzten Versuch. Wenigstens einer dieser seriösen Herren soll hinter Gitter. Mit hanseatischer Hartnäckigkeit und menschlichem Einfühlungsvermögen entdeckt er einen Riss in der chinesischen Mauer. Vietnamesische Freunde aus Hamburg helfen ihm, Zugang zu einem Mitarbeiter des weltweit agierenden Elektronikkonzerns zu finden. Endlich kann er ins Zentrum des großen Spinnennetzes abgefeimter Technologiehändler vordringen. (Quelle: ARD)

Schwarz Rot Gold (17): Geld stinkt
Erstausstrahlung: 15.03.1995, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke)
Zalukowski ist von seinen Vorgesetzten zum Zollkriminalamt nach Köln abgestellt worden - es geht um einen streng geheimgehaltenen Fahndungsauftrag. Derweil wird sein Kollege Hobel in Hamburg mit einer für ihn völlig neuen Situation konfrontiert: Margarita, eine junge Kolumbianerin, sucht Schutz bei ihm und setzt dabei alle ihre weiblichen Reize ein. Hobel nimmt die Fährte auf und folgt den kolumbianischen Rauschgiftgangstern, von denen sich Margarita bedroht fühlt. Die Spur führt von Hamburg nach Leipzig, und dort trifft Hobel unvermutet auf seinen Chef Zaluskowski, der offenbar am selben Fall arbeitet. Doch hier geht es nicht mehr nur um Rauschgifthandel, sondern um Geldwäsche. In Zusammenarbeit mit seinen Kollegen aus dem Ausland ist Zaluskowski dabei, das Einschleusen von Millionensummen aus dem Rauschgiftgeschäft in den normalen Wirtschaftskreislauf aufzudecken. (Quelle: kinotv.at)


Schwarz Rot Gold (18): Im Sumpf
Erstausstrahlung: 03.10.1995 (N3), 17.07.1996 (ARD), Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried W. Kernen (Hobel), Klaus Spürkel /Gauder), George Meyer-Goll (Doellke), Hans-Günter Martens (Vorsteher), Isa Jank (Dr. Rüdiger) u.a.
Zollfahnder Zaluskowski und sein Team sind einer international operierenden, illegalen Müllbeseitigung auf der Spur. Sie ermitteln gegen ein Metallwerk, das Metall-Asche sowie kontaminierte Erde eines Tochterunternehmens aus Bitterfeld als Wirtschaftsgut deklariert und per Container vom Hamburger Hafen nach Manila auf den Philippinen exportiert. Zaluskowski bittet um internationale Mithilfe. In Manila observiert ein Verbindungsmann in seinem Auftrag den Verbleib der Container. Er findet heraus, dass die eine Lieferung auf der Mülldeponie landet, die andere Lieferung aber ihren Bestimmungsort, eine Metallhütte in Manila, erreicht. Frau Dr. Rüdiger, die Geschäftsführerin des Metallwerks, erschwert die Ermittlungen mit Charme und Intelligenz... (Quelle: ARD

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