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Schwarz, Rot, Gold |
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Infos zur Reihe |

In den insgesamt 18 Folgen dieser Krimireihe geht es um den Zollfahnder Zaluskowski (siehe Bild) und seine Kollegen, die in Hamburg und Umgebung verschiedenen Wirtschaftsverbrechen auf der Spur sind.
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Episodenliste |
| Nr. | Titel | Erstaus- strahlung |
Buch | Regie |
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Schwarz Rot Gold |
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| 1 | Unser Land | 12.05.1982 | Dieter Meichsner | Dieter Wedel |
| 2 | Alles in Butter | 03.11.1982 | Dieter Meichsner | Dieter Wedel |
| 3 | Kaltes Fleisch | 01.12.1982 | Dieter Meichsner | Marco Serafini |
| 4 | Blauer Dunst | 28.11.1984 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 5 | Um Knopf und Kragen | 23.12.1984 | Dieter Meichsner | Marco Serafini |
| 6 | Nicht schießen! | 27.03.1985 | Dieter Meichsner | Dieter Wedel |
| 7 | Schwarzer Kaffee | 20.01.1988 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 8 | Zucker Zucker | 03.02.1988 | Dieter Meichsner | Marco Serafini |
| 9 | Wiener Blut | 04.02.1990 | Dieter Meichsner | Pete Ariel |
| 10 | Hammelsprung | 22.08.1990 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 11 | Schmutziges Gold | 18.09.1991 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 12 | Stoff | 09.11.1991 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 13 | Made in Germany | 01.09.1993 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 14 | Der Rubel rollt | 14.02.1993 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 15 | Mafia Polska | 25.12.1993 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 16 | Mission in Hongkong | 23.11.1994 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 17 | Geld stinkt | 15.03.1995 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
| 18 | Im Sumpf | 17.07.1996 | Dieter Meichsner | Theo Mezger |
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Episodenführer |
Schwarz Rot
Gold (1): Unser Land
Erstausstrahlung: 12.05.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie:
Dieter Wedel, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski),
Siegfried Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll
(Doellke), Peter Fitz (Schmidt), Susanne Uhlen (Gaby), Hans
Häckermann (Thiele), Katharina Matz (Frau Thiele) u.a.
Herr Schmidt plant eine groß angelegte Steuerhinterziehung.
Hochbesteuerte Mineralöle werden aus den Herstellungsbetrieben
zunächst in so genannte Steuerlager gebracht. Dort lagern sie
steuerfrei. Erst wenn sie im Inland verkauft werden, entsteht
Mineralölsteuer. Bei Benzin betrug sie seinerzeit mehr als
fünfzig Pfennig. Diese Steuer muss der Verkäufer aber erst nach
etwa zweieinhalb Monaten entrichten. Herr Schmidt will dieser
Zahlung entgehen, indem er kurz vor Fälligkeitstermin
unauffällig in die Schweiz verschwindet. Seine Freundin Gaby
hilft ihm und kassiert dafür 100.000 DM. Inspektor Doellke,
frisch vom Lehrgang bei der Hamburger Zollfahndung, schöpft
Verdacht, als er an der Tankstelle der Hamburger Firma Thiele
sehr günstige Mineralölpreise bemerkt. Sein Verdacht verstärkt
sich, als er sich erinnert, dass die Firma nach der Ölkrise 1973
kurz davor stand zu schließen. Doellke berichtet seinem
Vorgesetzten Zaluskowski von weiteren Ungereimtheiten. So ist die
Lieferfirma des Benzins eine "Termoil" in
Liechtenstein, Zahlungen gehen an die "Minex" in
Zürich und zwischengeschaltet in Hamburg ist eine
"Hansa-Öl". Die beiden Zollfahnder werden aktiv...
(Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (2): Alles in Butter
Erstausstrahlung:
03.11.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Lajos Koltai,
Regie: Dieter Wedel, Darsteller:
Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar
Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke), Udo Thomer
(Professor), Hannelore Elsner (Birgit), Witta Pohl (Frau
Zaluskowski), Ulrich Wildgruber (Richter) Werner Schuchow
(Staack), Gerd Böckmann (Lohse jr.), Heinz Moog (Lohse sr.)
Die Butterschmelze von Lohse sen. steht vor der Pleite.
Arbeitsplätze und auch der gute Name des Unternehmens sind
gefährdet. Lohse jun. hat den rettenden Einfall: Die
Butterschmelze verschmilzt Butter, die im Rahmen der
Entwicklungshilfe an die Dritte Welt verschenkt wird, zu reinem
Butteröl. Lohse jun. entwickelt nun mit zwei Mitarbeitern ein
Verfahren, der Butter Palmfett beizumischen, ohne dass dieser
Betrug bei Kontrollproben festgestellt werden kann. Die so
eingesparte Butter wird in der Ladenkette von Lohse sen.
gewinnbringend verkauft. Innerhalb von drei Jahren floriert die
Firma wieder. Allerdings bekommt die Zollfahndung einen Tipp von
der Konkurrenz - die Lohses unterbieten jeden vernünftigen
Preis. Die Zollfahnder Zaluskowski und Hobel stehen vor einem
Fall, der nicht nur herkömmlichen kriminalistischen Spürsinn
erfordert, sondern auch die Kenntnis der
EG-Wirtschaftsgesetzgebung. (Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (3): Kaltes Fleisch
Erstausstrahlung:
01.12.1982, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Marco Serafini,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen
(Hobel), Edgar Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke)
Über den Inhalt liegen bisher keine Informationen vor.
Schwarz Rot
Gold (4): Blauer Dunst
Erstausstrahlung:
28.11.1984, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller:
Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Udo Thomer (Müller), Edgar
Bessen (Globig), Ada Tait Tursan (Renata), Til Erwig (Leussing),
Christiane Krüger (Hede Leussing), Renzo Martini (Leone), Luigi
Tortora (Da Sisti), Hans-Günther Martens (Vorsteher Breuer),
Friedrich Schütter (Bloehmer), Klaus Höhne (Trampe)
Amtmann Zaluskowski
von der Hamburger Zollfahndung ist diesmal auf der Spur von
Schmugglern, die mit dem "blauen Dunst" ihre Millionen
machen. Die Gangster haben einen komplizierten, verwirrenden
Transportweg aufgebaut, den die Hamburger Zollfahnder erst mit
Hilfe der italienischen Kollegen von der Guardia di Finanza
enträtseln können. Dass Zaluskowski beinahe zu nicht ganz
"astreinen" Mitteln greifen muss, um den Boss der
Zigarettenschmuggler zuletzt doch zu stellen, ist - angesichts
der strengen deutschen Rechtsregeln, an die er gebunden ist -
unvermeidbar. Und das bringt ihn ziemlich in die Bredouille. Die
Italiener dagegen gehen mit dieser internationalen
Zigarettenmafia weniger vornehm um - letztlich auch im Interesse
von Zaluskowski. (Quelle: tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (5): Um Knopf und Kragen
Erstausstrahlung: 23.12.1984, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie:
Marco Serafini, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski),
Helmut Zierl (Grosser), Georg Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen
(Globig), Eckhard Block (Bräunig), Hans Günter Martens
(Vorsteher), Barbara Rütting (Frau Lövenich), Willy Semmelrogge
(Lämmert)
Diesmal muss sich Amtmann Zaluskowski von der Hamburger
Zollfahndung, assistiert von einem mäßig gereiften Inspektor
Grosser, der an den Frauen immer noch so viel Gefallen findet wie
an seinem Beruf, mit einem besonders heiklen Fall von
Wirtschaftskriminalität befassen. Dass es für Zaluskowski um
Kopf und Kragen gehen könnte, ahnt er noch nicht, als er auf
eine Merkwürdigkeit stößt: Das seltsam fremdländische
Schriftzeichen auf einem Textilkarton wäre nicht sonderlich
bemerkenswert, stammte es nicht direkt aus Ostasien, und würde
sich jedoch auf einem Karton aus einer volkseigenen Hemdenfabrik
aus der Oberlausitz befinden. Gemäß dem Welttextilabkommen
unterliegen die Einfuhren aus Billigländern
Mengenbeschränkungen, um die heimische Textilindustrie vor
Wettbewerbsverzerrungen zu schützen. Dass findige Köpfe
versuchen, die komplizierte Gesetzgebung auszunutzen und mit
ausgeklügelten Tricks billige Ware über die zugelassenen Quoten
hinaus in Deutschland einzuschmuggeln, liegt wiederum nahe. Durch
einen kleinen Umweg über die DDR könnte ein cleverer Importeur
zusätzlich die Vorteile des innerdeutschen Handels nutzen. - Ein
heißes Eisen für Zaluskowski... Darf Zaluskowski sich einer
Verdächtigten, der sympathischen Textilhändlerin Frau
Lövenich, anvertrauen? Wer hat wirklich den Großbetrug
eingefädelt? Das internationale Netz ist weit gespannt, denn die
Aussicht auf Profit kennt keine, nicht einmal weltanschauliche,
Grenzen. (Quelle: tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (6): Nicht schießen!
Erstausstrahlung: 27.03.1985, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie:
Dieter Wedel, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried
W. Kernen (Hobel), George Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen
(Globig), Joachirn Bissmeier (Jäger), Peter Fitz (Schmidt),
Witta Pohl (Frau Zaluskowski)
Im Mittelpunkt steht der
unscheinbare Herr Jäger - in seiner Hamburger Heimat, wo er
einen feudalen Landsitz unterhält, ein hochgeachteter, weil
spendenfreudiger Bürger. Dass er nebenbei Wohnsitze in Zürich,
an der Côte d'Azur, aber auch in Prag unterhält, verwundert
nicht - seine weltweiten Geschäftsbeziehungen verlangen
Flexibilität. Was seine ahnungslosen Mitbürger nicht wissen: Jäger
ist einer der Branchenführer im internationalen Transfer
westlicher Hochtechnologie in den Ostblock. Und sein Geschäftszweig
blüht. In Deutschland hat Jäger nicht viel zu befürchten. Zwar
ist er dann und wann überführt worden, gegen das Außenhandelsgesetz
verstoßen zu haben, und er musste ein paar lästige
Ordnungsstrafen zahlen - aber das gehört zum Geschäftsrisiko.
In den USA allerdings ist kürzlich seine
"Einkaufsorganisation" aufgeflogen. Dort steht Jäger
unter Anklage, und seine Helfershelfer sitzen hinter Gittern.
Pech für ihn. Denn ausgerechnet jetzt bekunden seine
sowjetischen Geschäftspartner dringendst Interesse an einem
hochsensiblen Computersystem: Dynamic, hergestellt von der Firma
Dynamatic in Kalifornien. Jäger könnte - wieder einmal - viele
Millionen Dollar verdienen. Aber kann er es wagen, diesen
Super-Coup zu starten, obwohl er sich längst im Fadenkreuz der
Zollfahnder aller Staaten der westlichen Welt befindet? Die
Chance, dass ihn diesmal die internationale "Task
Force" - zu der auch Amtmann Zaluskowski von der Hamburger
Zollfahndung gehört - zur Strecke bringt, steht gut. Doch Jäger
ist sicherlich der gerissenste Wirtschaftsstraftäter, mit dem es
Zaluskowski je zu tun hatte. Dabei ist Zaluskowskis Start in
diesem Fall gar nicht besonders gut. Ein Revolverschuss hätte
ihn beinahe das Leben gekostet. Pech für Jäger, dass ein
angeschlagener Zaluskowski besonders bissig ist. (Quelle:
tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (7): Schwarzer Kaffee
Erstausstrahlung:
20.01.1988, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen
(Hobel), Edgar Bessen (Globig), George Meyer-Goll (Doellke),
Peter Ehrlich (Bissinger), Peter Pasetti (Gröthemeyer), Udo
Thomer (Müller)
Im fernen Brasilien wird ein Mann erschossen. Er hat
etwas mit Kaffee zu tun gehabt. Als Amtmann Zaluskowski von der
Hamburger Zollfahndung zum ersten Mal mit dem Fall
"Kaffee" befasst wird, ahnt er nicht, dass dieser
anonyme Tote ihm viel, viel später die einzige Chance geben
wird, eine Frau davon zu überzeugen, ihren Ex-Mann ans Messer zu
liefern: Einen seriösen Geschäftsmann, der durch illegalen
Handel mit Kaffee reich geworden ist und der sich einen Dreck
darum kümmert, ob in Südamerika ein Mensch stirbt oder nicht.
Natürlich erkennt auch Zaluskowski nicht auf den ersten Blick,
ob ein Kaffeeröster "sauber" ist oder nicht. Sowohl
Herr Bissinger als auch Herr Gröthemeyer beteuern, dass sie nur
legale Geschäfte machen - innerhalb des gesetzlich
vorgeschriebenen Abkommens, das die Preise und Mengen festlegt,
damit die unterentwickelten Länder nicht ruiniert werden.
Einfuhren außerhalb dieser festgesetzten Quoten, die dann den
großen Profit bringen - wer würde so was schon zugeben; selbst
Bissinger tut das nicht. Obwohl er das Kaffeeabkommen als
marktwirtschaftlich abträglich einstuft. Bisher ist dieser
Bissinger in ähnlichen Fällen mit läppischen Bußgeldern von
300.000 DM weggekommen. Schließlich bezahlt er die besten Anwälte.
Und der Kollege Müller, der Kaffee-Experte bei der Zollfahndung,
hatte dies ja auch jedes Mal als Erfolg verbuchen können.
Zaluskowski aber macht dieses Spiel des kleinen Erfolges nicht
mehr mit. Die ewigen Bußgelder stopfen zwar auch das Loch in der
Staatskasse, aber irgendwann muss Schluss sein - besonders dann,
wenn noch ein Hintermann zu vermuten ist. Zaluskowski kriegt fast
Krach mit seinen Kollegen und seinem Vorsteher, als er -
hanseatisch stur - sein Ziel verfolgt: Bissinger diesmal nicht
mit einem Bußgeld - und sei das noch so hoch - davonkommen zu
lassen. (Quelle: tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (8): Zucker Zucker
Erstausstrahlung:
03.02.1988, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Marco Serafini,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Edgar Bessen
(Globig), George Meyer-Goll (Doellke), Helmut Zierl (Grosser),
Udo Thomer (Müller), Witta Pohl (Frau Zaluskowski), Ivan Desny
(Isaew)
Ausgerechnet Frau Zaluskowski ist schuld, dass ihr Mann
diesmal in einen Fall schliddert, der zunächst ganz harmlos
aussieht. Ihr war bei einer sonntäglichen Autofahrt durchs
menschenleere Lagerhallengebiet aufgefallen, dass da ein feiner
Herr, dessen teurer Wagen auch noch provozierend vor der offenen
Halle stand, selbst per Gabelstapler "Güter" hin und
her transportierte - ein sehr suspektes Bild, zumindest für die
unvoreingenommene Frau Zaluskowski. Fortan wird sie wieder einmal
ihren Mann kaum noch zu Gesicht bekommen, denn der Fall wird ihn,
wie immer, ganz auffressen. Dabei geht es nur um Honig. Handfeste
Geschäftsinteressen knallharter Panscher sorgen aber dafür,
dass der Fall für Zaluskowski und seine Mannschaft der Hamburger
Zollfahndung ganz und gar kein Zuckerschlecken wird.
Invertzuckercreme ist die Basis ihres exquisiten Honigs, bei dem
die zugegebenen Pollen zwar unverdorbene Natur signalisieren, bei
dessen Ansicht aber jede Biene sofort nach dem Staatsanwalt rufen
würde. Dass mit diesem Kunsthonig mehr als eine "goldene
Nase" zu verdienen ist, haben offenbar nicht nur clevere
hanseatische Geschäftsleute gemerkt. Fast scheint es, als ob
eine staatlich gelenkte Handelsgesellschaft sich nicht zu schade
war, sich am kapitalistischen Geschäft zu beteiligen. Herr Isaew
von der sowjetischen Handelsgesellschaft schafft es zumindest,
den abgebrühten und in unterschiedlichen Fällen bewährten
Amtmann Zaluskowski mächtig ins Straucheln zu bringen - und sei
es auch nur, weil Zaluskowski es nicht schafft, die
obligatorischen Wodkas abzulehnen. Trotz der Gefahr politischer
Verwicklungen und des sanften Druckes durch seinen Vorsteher, der
um delikate Behandlung im Honig-Fall bittet - Zaluskowski übersteht
Isaews Wodka und die Anfechtungen der Entspannung. Zumal sich
herausstellt, dass die "Sowjets" selbst großes
Interesse an der Aufklärung der Honigpanscherei haben. (Quelle:
tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (9): Wiener Blut
Erstausstrahlung:
04.02.1990, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Pete Ariel,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen
(Hobel), Edgar Bessen (Globig), George Meyer-Goll (Doellke),
Erwin Steinhauer (Herczik), Mechthild Reinders (Ulla Narazani),
Ramin Yazdani (Sohn Narazani), Charles Campbell (US-Fahnder Jim)
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung stößt
durch einen läppischen Zufall auf einen persischen Händler, der
- von Hamburg aus - durch ein über Europa ausgebreitetes Netz
von Filialen den Iran mit Kriegsgerät zu versorgen scheint. Zunächst
muss Zaluskowski nach Wien, wo Partner von Narazani, dem
persischen "Händler", sich erfolgreich gegen jegliche
Art von Ermittlung wehren. Sie müssen auch nicht aussagen, denn
Zaluskowski ist ein Ausländer, zudem noch ein
"Piefke", der hier nichts zu bestellen hat. Auch bei
seinem Wiener Kollegen Herczik kommt Zaluskowskis spröder
norddeutscher Charme überhaupt nicht an. Zaluskowski hat also
erst mal mehr Ärger mit seinen amtlichen Helfern, als mit den
mutmaßlichen Gangstern. Doch vielleicht sind Schmäh und
Zerstreutheit des Kollegen Herczik auch nur Tarnung? Große Hilfe
erfährt Zaluskowski durch Jim, seinen schwarzen Freund und
Kollegen vom US-Custom, mit dem er schon früher (in der Episode:
Nicht schießen!) erfolgreich zusammengearbeitet hat. Das Finale
ist überraschend. Zaluskowski und Jim ermöglichen der Royal
Navy den großen Coup. Die Navy kann vor der heimatlichen
englischen Küste ein Schmuggelschiff mit Waffen für die IRA
aufbringen. Dank Zaluskowskis Ermittlungen im Dschungel der
freundlichen kaiserlichen und königlichen Metropole! (Quelle:
tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (10): Hammelsprung
Erstausstrahlung:
22.08.1990, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie:
Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Edgar
Bessen (Globig), Siegfried Kernen (Hobel), George Meyer-Goll
(Doellke), Henning Schlüter (Prof. Brunner)
Amtmann Zaluskowskis Kollege Globig kommt aus dem Staunen nicht
heraus: Vor seinen Augen werden täglich Unmengen von
italienischem Schafskäse verladen. Gibt es überhaupt so viele
Schafe in Italien? Aus seiner Beobachtung heraus entsteht einer
der spannendsten Fälle, die Zaluskowski und seine Kollegen in
letzter Zeit zu bearbeiten hatten. Zaluskowski und Globig müssen
nach Sardinien reisen, das sie bisher nur aus Mafia-Filmen
kennen. Die Wirklichkeit, die sie vorfinden, ist erschütternd.
Sie stoßen auf eine Gruppe Käsehändler, die auf abgefeimte
Weise eine EG-Verordnung nutzen, um Millionen-Beträge an
Subventionen zu erschwindeln. Zaluskowski wird mit einer der ärmsten
Regionen Europas konfrontiert, die durch die EG-Verordnung
eigentlich gestützt werden sollte. Mit Hilfe der italienischen
Kollegen von der Guardia di Finanza entdecken die beiden
Hamburger Zöllner, dass ausgerechnet deutsches Milchpulver die
Unmengen von Schafskäse ermöglicht. Globigs ursprünglicher
Verdacht scheint sich zu bestätigen. Paradoxerweise besteht aber
der Leiter des Forschungsamtes für Molkereiprodukte in Kassel,
Professor Brunner, auf seiner Analyse, wonach die ihm vorgelegten
Proben aus reiner Schafsmilch bestehen. So müssen Zaluskowski
und seine Kollegen diesmal an zwei Fronten kämpfen. Einmal haben
sie es mit italienischen und schweizer Geschäftsleuten zu tun,
die sich bestens mit der EG-Gesetzgebung auskennen. Andererseits
verzweifeln sie an einem selbstgerechten Wissenschaftler, der
sich auch durch Fakten nicht überzeugen lassen will. (Quelle:
tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (11): Schmutziges Gold
Erstausstrahlung: 18.09.1991, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie:
Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen
(Zaluskowski), Edgar Bessen (Globig), Siegfried Kernen (Hobel),
Hans-Günter Martens (Vorsteher), George Meyer-Goll (Doellke),
Hannelore Elsner (Chrissy)
Zollamtsrat Zaluskowski glaubt zunächst an einen
Bagatellfall, als seine Kollegen den Rentner Schobert auf einer
Helgoland-Butterfahrt beim Schmuggeln einiger Goldbarren
erwischen. Schobert sagt jedoch aus, er sei vom Antiquitätenhändler
Justus Hinrichsen und seiner Schwester Chrissy beauftragt worden.
Zaluskowski ermittelt, dass der Rentner Schobert ein Mitglied
eines raffiniert aufgebauten Goldhändler-Ringes ist. Hinrichsen
"bezieht" Gold über die Schweiz oder Helgoland
zollfrei und ohne Umsatzsteuer, schmilzt es in seinen Geschäften
zusammen und verkauft es in der "Gold-Stadt" Pforzheim
zuzüglich 14% Umsatzsteuer weiter. Während seinen Ermittlungen
in Baden-Baden entdeckt Zaluskowski, dass Justus Hinrichsen nicht
alleine handelt, es handelt sich bei diesem Geschäft um
Millionenbeträge.
Schwarz Rot
Gold (12): Stoff
Erstausstrahlung:
09.11.1991, Buch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen
(Hobel), Georg Meyer-Goll (Doellke), Edgar Bessen (Globig),
Ulrich Wiggers (Betz), Charles Campbell (Jim), Jan Fedder
(Wilfried), Klaus Naeve (Hölzer)
Zollfahnder Zaluskowski und sein junger Kollege Hauptkommissar
Betz arbeiten in der GER, der gemeinsamen
Rauschgiftermittlungsgruppe der Zollfahndung und Kripo, zusammen.
Sie erhalten einen Hinweis auf einen bevorstehenden
Rauschgifttransport: Ein LKW ist in Istanbul gestartet und soll
mit einer Ladung Südfrüchte nach Deutschland fahren. Ein
türkischer Kollege hat festgestellt, dass der LKW Heroin
enthält, und ein Foto eines blonden Deutschen gemacht.
Zaluskowski fahndet nach der Identität des Deutschen mit
Decknamen Kasten und bereitet sich auf die Ankunft des LKW vor.
Bei der Durchsuchung des LKW findet sich kein Heroin. Öner wird
durch die misslungene Aktion enttarnt und ermordet. Zaluskowski
und Betz suchen weiter nach den Rauschgifthändlern und den
Transportwegen des Heroins nach Deutschland. Eine Information
weist auf den Fischmarkt und den Flughafen Fuhlsbüttel.
Schließlich gelingt es der GER, das Rauschgift zu
beschlagnahmen. (Quelle: tvtv.de)
Schwarz Rot
Gold (13): Mady in Germany
Erst
ausstrahlung: 01.09.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera:
Frank A. Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe
Friedrichsen (Zaluskowski), George Meyer-Goll (Doellke),
Siegfried W. Kernen (Hobel), Edgar Bessen (Globig), Rolf Becker
(Dr. Dr. h.c. Funkel), Kahtrin Schaake (Frau Dr. Müller), Hans
Günter Martens (Vorsteher), Charles Campbell (Jim) u.a.
Zollamtsrat Zaluskowski, erfahren im Umgang mit
Kleinkriminellen und internationalen Supergangstern, trifft in
'Made in Germany' auf einen Gegner, der alle bisherigen
Wirtschaftstäter an Format weit übertrifft: Dr. Dr. h. c.
Funkel ist der Repräsentant der deutschen Industrie, weltweit
hoch geachtet, moralisch unangreifbar und dabei auch noch
finanziell erfolgreich. Dr. Dr. h. c. Funkel ist
Vorstandsvorsitzender eines deutschen Konzerns mit weltweiten
Verflechtungen. Und ausgerechnet Funkels Unternehmen soll gegen
das Ausfuhrhandelsgesetz der Bundesrepublik Deutschland
verstoßen haben, indem es das Ausfuhrverbot für bestimmte
Produkte umgangen hat. Es ist ein langer Weg, der viele Tricks,
sensibles Einfühlungsvermögen und gründliche Recherchen
verlangt, bevor Zaluskowski dann endlich dem Industrieboss
persönlich gegenübersteht: der kleine hanseatische Zollbeamte
und der Superboss aus der Industrie - David gegen Goliath! Und
Zaluskowski kann Funkel tatsächlich beweisen, dass er von Anfang
an gewusst hat, dass seine Exporterzeugnisse zwar auch für
zivile Zwecke zu nutzen sind, doch anderswo - sinnvoll neu
zusammengefügt - sich sehr wohl in Kriegsgerät verwandeln
lassen: beispielsweise in Atombomben und Kampfgasgranaten...
(Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (14): Der Rubel rollt
Erstausstrahlung:
14.02.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski), George
Meyer-Goll (Doelke), Siegfried W. Kernen (Hobel), Edgar Bessen
(Globig), Dietmar Huhn (Safert), Klaus Spürkel (Haider) u.v.a.
Zaluskowski ermittelt als Leiter der Prüfungsgruppe
Transferrubel in Ost-Berlin gegen dubiose Exportgeschäfte, an
der eine ungarische Mineralölfirma, die IFA-Chemie, Leuna, und
eine westdeutsche Gesellschaft beteiligt sind. Seit Sommer 1990
können im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion bei
Exportgeschäften mit Ex-Ostblockstaaten nahezu wertlose Rubel in
Westmark umgetauscht werden. Scheinbar legal haben sich clevere
Geschäftemacher mit Hilfe obrigkeitstreuer DDR-Ökonomen
bereichert. (Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (15): Mafia Polska
Erstausstrahlung:
25.12.1993, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Frank A.
Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen
(Zaluskowski), George Meyer-Goll (Doellke), Siegfried W. Kernen
(Hobel), Edgar Bessen (Globig), Petra Zieser (Frau Wehfarth),
Hans-Günther Martens (Vorsteher), Phuc Vinh Phan (Phu), Nqa
Nquyen Tuyer (Frau Khiem), Jiri Zacek (Franczek), Gernot Duda
(Cierpinski), Erwin Steinhauer (Herczik) u.v.a.
Zuerst sind es Vietnamesen, die Zaluskowski und seinen Kollegen
von der Hamburger Zollfahndung ins Visier geraten. Sie schmuggeln
Zigaretten - und haben Angst. Angst vor den Hintermännern, der
polnischen Mafia, die mit allem handelt: geklauten Autos,
Kunstgegenständen, Zigaretten.
An der polnischen Grenze enthält der verdächtige Lieferwagen,
den Zaluskowski observieren lässt, diesmal aber keine
Zigaretten, sondern Getreide. Dass dies dann doch keine falsche
Spur ist und Zaluskowski in Zusammenarbeit mit dem Kollegen Betz
von der Kripo dahinter den polnischen Obermafioso entdeckt, ist
einerseits Glück, aber andererseits auch Instinkt des
routinierten Profis. Wie aber den polnischen Supergangster
stellen? In Deutschland kann Zaluskowski nur einige kleine Fische
der 'Mafia Polska' entlarven. Erst in Zusammenarbeit mit den
Wiener Zöllnern gelingt es, näher an die Elite der polnischen
Mafiagangster heranzukommen. (Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (16): Mission in Hongkong
Erstausstrahlung:
23.11.1994, Drehbuch: Dieter Meichsner, Kamera: Frank A.
Banuscher, Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen
(Zaluskowski), Siegfried W. Kernen (Hobel), Klaus Spürkel (Gauder),
George Meyer-Goll (Doellke), Christa Berndl (Frau Sönke),
Wolf-Dietrich Berg (Landers), Chris Burton (Piercy), Olivier
Pacalin (Pouget), Ly Schröter (Lan)
Diesmal beweist Zaluskowski seine Fähigkeiten auf
fremdem Terrain. Die Ermittlungen führen ihn nach Hongkong.
Zufällig hat Kollege Doellke entdeckt, dass ein deutscher
Importeur dabei ist, die europäische Konkurrenz mit illegal
importierten Video-Kassetten aus Asien endgültig aus dem Markt
zu verdrängen. Auch Brüssel ist auf diese Machenschaften schon
aufmerksam geworden - und fordert Zalu für eine EU-Kommission
an. Zusammen mit seinen weltgewandten europäischen Kollegen
reist Zalu nach Hongkong und Macao. Wer sind die
Geschäftspartner des dubiosen Importeurs? Mit welchen Tricks
arbeiten sie? Doch gegen die asiatische Mauer des Schweigens
kommt auch Zaluskowski anfangs nicht an.
Seine EU-Kollegen haben schon aufgegeben, aber Zaluskowski
unternimmt noch einen letzten Versuch. Wenigstens einer dieser
seriösen Herren soll hinter Gitter. Mit hanseatischer
Hartnäckigkeit und menschlichem Einfühlungsvermögen entdeckt
er einen Riss in der chinesischen Mauer. Vietnamesische Freunde
aus Hamburg helfen ihm, Zugang zu einem Mitarbeiter des weltweit
agierenden Elektronikkonzerns zu finden. Endlich kann er ins
Zentrum des großen Spinnennetzes abgefeimter Technologiehändler
vordringen. (Quelle: ARD)
Schwarz Rot
Gold (17): Geld stinkt
Erstausstrahlung:
15.03.1995, Drehbuch: Dieter Meichsner, Regie: Theo Mezger,
Darsteller: Uwe
Friedrichsen (Zaluskowski), Siegfried Kernen (Hobel), Edgar
Bessen (Globig), Georg Meyer-Goll (Doellke)
Zalukowski ist von seinen Vorgesetzten
zum Zollkriminalamt nach Köln abgestellt worden - es geht um einen streng
geheimgehaltenen Fahndungsauftrag. Derweil wird sein Kollege Hobel in Hamburg
mit einer für ihn völlig neuen Situation konfrontiert: Margarita, eine junge
Kolumbianerin, sucht Schutz bei ihm und setzt dabei alle ihre weiblichen Reize
ein. Hobel nimmt die Fährte auf und folgt den kolumbianischen
Rauschgiftgangstern, von denen sich Margarita bedroht fühlt. Die Spur führt von
Hamburg nach Leipzig, und dort trifft Hobel unvermutet auf seinen Chef
Zaluskowski, der offenbar am selben Fall arbeitet. Doch hier geht es nicht mehr
nur um Rauschgifthandel, sondern um Geldwäsche. In Zusammenarbeit mit seinen
Kollegen aus dem Ausland ist Zaluskowski dabei, das Einschleusen von
Millionensummen aus dem Rauschgiftgeschäft in den normalen Wirtschaftskreislauf
aufzudecken. (Quelle: kinotv.at)
Schwarz Rot
Gold (18): Im Sumpf
Erstausstrahlung:
03.10.1995 (N3), 17.07.1996 (ARD), Drehbuch: Dieter Meichsner,
Regie: Theo Mezger, Darsteller: Uwe Friedrichsen (Zaluskowski),
Siegfried W. Kernen (Hobel), Klaus Spürkel /Gauder), George
Meyer-Goll (Doellke), Hans-Günter Martens (Vorsteher), Isa Jank
(Dr. Rüdiger) u.a.
Zollfahnder Zaluskowski und sein Team sind einer
international operierenden, illegalen Müllbeseitigung auf der
Spur. Sie ermitteln gegen ein Metallwerk, das Metall-Asche sowie
kontaminierte Erde eines Tochterunternehmens aus Bitterfeld als
Wirtschaftsgut deklariert und per Container vom Hamburger Hafen
nach Manila auf den Philippinen exportiert. Zaluskowski bittet um internationale
Mithilfe. In Manila observiert ein Verbindungsmann in seinem Auftrag den
Verbleib der Container. Er findet heraus, dass die eine Lieferung auf der
Mülldeponie landet, die andere Lieferung aber ihren Bestimmungsort, eine
Metallhütte in Manila, erreicht. Frau Dr. Rüdiger, die Geschäftsführerin des
Metallwerks, erschwert die Ermittlungen mit Charme und Intelligenz... (Quelle:
ARD
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